Bausparen – steuerlichen Aspekte

Bausparen – Welche steuerlichen Aspekte sind zu beachten?

Beim Bausparen kommt wie immer ein das man berücksichtigen muss, die Steuer:

Was für eine Steuer?

Bausparen unterscheidet sich diesbezüglich nicht von anderen banktechnischen Produkten. Auf Zinsen muss man grundsätzlich immer Abgeltungssteuer bezahlen. So auch auf die Zinsen, die man für das Bausparguthaben bekommt. Je nachdem ob man Kirchensteuerpflichtig ist noch die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag.

Wieviel Steuern?

Die Abgeltungssteuer beträgt aktuell 25 % auf den jeweiligen Zinsbetrag. Dazu kommen die Kirchensteuer je nach Bundesland und Steuerpflicht (meistens 9%), berechnet auf die Abgeltungssteuer und nochmal 5,5% Solidaritätszuschlag, auch gerechnet auf die Abgeltungssteuer.

Umgehung?

Vergessen sollte man also nicht, einen Freistellungsauftrag für die Zinsen bei der Bausparkasse zu stellen und die Jahreszinsbescheinigung der Bausparkasse in der Steuererklärung bei Finanzamt mit einzureichen.

Tipp

Für Kinder und Rentner, die über etwas größeres Vermögen verfügen, lohnt sich oft beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu beantragen. Damit wird man für drei Jahre von der Abgeltungssteuer insgesamt freigestellt.