Bauleistungsversicherung

Bauleistungsversicherung – Informationen und Vergleichsrechner.

Die drei wichtigsten Tipps zur Bauleistungsversicherung:

  • Auch den Diebstahl von bereits fest eingebautem Material können Bauherren versichern.

  • Ermitteln Sie die Kosten des Bauvorhabens über die einzelnen Kostenvoranschläge.

  • Melden Sie dem Versicherer unbedingt, wenn sich die Baukosten erhöhen oder der Bau länger dauert.

Die Bauleistungsversicherung

Der Bau eines Eigenheims steht häufig in Verbindung mit einem hohen Kredit. Zudem muss in der Bauzeit weiterhin die Miete bezahlt werden. Der Hausbau ist somit eine teils extreme Belastung für den Geldbeutel. Da möchte man seine Investition so gut wie möglich absichern.

Und beim Bau des Eigenheims kann so einiges schiefgehen. Im immer extremer werdenden Klima nehmen Bauschäden an Neubauten durch Unwetter immer mehr zu. Unwetter reißen sogar ganze Mauern ein.

Zudem sind Baustellen beliebter Treffpunkt von Jugendlichen, nicht selten wird der Bau dabei beschädigt.

Gut, wenn man mit einer Bauleistungsversicherung vorgesorgt hat.

Leistungen der Bauleistungsversicherung

Details

Die Leistungen der Bauleistungsversicherung sind vielfältig:

  • Unvorhergesehene Schäden: Absicherung von unvorhergesehene Schäden wie beispielsweise besondere Witterungsverhältnisse.
  • Schadensgutachterkosten: Übernahme der Kosten für ein Schadensgutachten.
  • Baugrund und Bodenmassen: Übernahme der Kosten bei Beschädigung des Baugrunds oder der Bodenmasse für die Beseitigung des Schadens.
  • Innere Unruhen oder Streik: Übernahme der Ausfallkosten bei.
  • Schäden im Bergbaugebiet: Übernahme der Kosten bei Erdverschiebungen in einem Bergbaugebiet, soweit in der Police abgeschlossen.
  • Aufräumungskosten: Übernahme der Kosten für Aufräumarbeiten nach einem Schaden.
  • Aufschwimmen: Übernahme der Kosten für die Schadensbeseitigung beim Aufschwimmen des Gebäudes.
  • Leitungswasser- und Sturmschäden an allen fertig gestellten Bauteilen.

Des Weiteren können folgende Ereignisse mitversichert werden:

  • Elementarschäden: Schäden durch Frost, Hagel, Sturm oder Starkregen
  • Vandalismus
  • Fehler und Fahrlässigkeit bei der Bauausführung
  • Unachtsamkeit und Missgeschick der Bauarbeiter
  • Diebstahl von Teilen, die nicht fest mit dem Gebäude verbunden sind

Bauleistungsversicherungen nach ABN / ABU

Details

Bauleistungsversicherungen werden immer anhand von zwei Bedingungswerken klassifiziert.

Dabei sind sie jeweils entweder nur auf die Bauleistungen oder zusätzlich die Baunebenleistungen ausgerichtet.

„Allgemeine Bedingungen für die Bauwesenversicherung durch Auftraggeber“ (ABN)

Bei einem Neubau oder Umbau einer Immobilie sind bei der ABN alle Bauleistungen über den Versicherer abgedeckt. Diese Variante eignet sich besonders gut für Bauherren, Generalübernehmer und Generalunternehmen.

Die Bauleistungsversicherung nach den ABN wird auch von als Absicherung des Bauherrenrisikos oder Unternehmerrisikos bezeichnet.

„Allgemeine Bedingungen für die Bauwesenversicherung von Unternehmerleistungen“ (ABU)

Der Versicherungsschutz nach den ABU der Bauleistungsversicherung umfasst neben den Bauleistungen auch sämtliche Baunebenleistungen. Bei dieser Variante werden nicht nur Hoch- und Tiefbau, sondern Tunnel- oder Straßenbau versichert.

Die Bauleistungsversicherung nach den ABU ist voll und ganz auf Bauunternehmen ausgerichtet. Der Versicherungsschutz lässt sich mit der Zusatzklausel 6364 noch um das Auftragsgeberrisiko erweitern.

Laufzeit der Bauleistungsversicherung

Details

Bauherren sollten darauf achten, dass die Laufzeit einer Bauleistungsversicherung immer die gesamte Bauzeit abdeckt. Meistens ist eine automatische Laufzeit mi Vertrag festgeschrieben. Diesee endet spätestens zwei Jahre nach Vertragsbeginn. Ist der Bau früher beendet, endet üblicherweise somit auch die Laufzeit.

Sollte der Bauherr absehen können, dass die Bauarbeiten länger als zwei Jahre dauern, sollte er die Versicherung darüber umgehend in Kenntnis setzen, um eine Verlängerung des Versicherungsschutzes zu beantragen.

Hier ist auch zwischen Tiefbauten und Hochbauten zu unterscheiden. Bei Tiefbauten wird das Laufzeitende mit der Abnahme des Gebäudes verknüpft. Bei Hochbauten endet die Laufzeit der Versicherung entweder mit der Abnahme der zuständigen Behörde, oder wenn das Gebäude bezugsfertig ist.

Berechnung der Versicherungssumme

Details

Die Versicherungssumme der Bauleistungsversicherung sollte der Summe sämtlicher Kosten für den Bau des Gebäudes entsprechen. Hierzu zählen: Baustoffe, Bauteile, Außenanlagen, Arbeiten in Eigenleistung, Lieferungen für Bauleistungen, sämtliche weitere Kosten zur Fertigstellung.

Die Einrichtung kann ebenfalls mitversichert werden.

Die Versicherung berücksichtigt folgende Kosten für die Berechnung der Versicherungssumme:

Kosten für maschinelle Einrichtungen, mit welchen etwas produziert wird

Kosten für Baugeräte oder Handwerkerausstattung

Erschließungskosten für das Grundstück

Kosten für das Grundstück

Gebühren für Makler und Behörden

Honorare für Ingenieure und Architekten

Achtung: Manche Versicherer erheben eine Gebühr für Eigenleistung. Diese Aufschläge werden pro Tausend Euro Bausummer berechnet.

Selbstbeteiligung:

In der Regel sieht die Bauleistungsversicherung eine Selbstbeteiligung vor, die je nach Police variieren kann. Oft hängt sie von der Ausbaustufe des zu versichernden Gebäudes ab. Als Faustregel gilt: Je weiter der Bau fortgeschritten ist, umso niedriger ist die Selbstbeteiligung.

Beiträge

Details

Wie die Selbstbeteiligung können auch die Beiträge stark variieren. Bei einer Bausumme von 300.000 Euro beispielsweise liegen die Beiträge zwischen 400 und 1000 Euro. Hier sollte man unbedingt vergleichen. Nutzen Sie unseren Versicherungsrechner.

Die Bauleistungsversicherung gibt Ihnen Sicherheit ab dem ersten Spatenstich bei Ihrem Neubauprojekt. Sie schützt Bauunternehmer und Bauherren vor Schäden, die unvorhersehbar während der Bauzeit auftreten.

Diese Begriffe sollten Sie unbedingt kennen:

Details

  • Bauleistungsversicherungen nach ABN / ABU: Bauleistungsversicherungen werden immer anhand von zwei Bedingungswerken klassifiziert. Dabei sind sie jeweils entweder nur auf die Bauleistungen oder zusätzlich die Baunebenleistungen ausgerichtet.
  • Selbstbeteiligung: Als Faustregel gilt: Je weiter der Bau fortgeschritten ist, umso niedriger ist die Selbstbeteiligung.
  • Berechnung der Versicherungssumme: Die Versicherungssumme der Bauleistungsversicherung sollte der Summe sämtlicher Kosten für den Bau des Gebäudes entsprechen.

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