Berufsunfähigkeitsversicherungen – Informationen und Vergleichsrechner.

Die drei wichtigsten Tipps zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für alle diejenigen wichtig, die von ihrem Arbeitseinkommen leben.

  • Da Ihr Gesundheitszustand darüber entscheidet, wie teuer Ihre BU ist, sollten Sie sie möglichst früh abschließen.

  • Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt – grob überschlagen – nur etwa die Hälfte des Nettoeinkommens. Sichern Sie sich ab!

Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Gesichter der Berufsunfähigkeit sind vielfältiger als man auf den ersten Blick meint.

Die Beispiele sind vielfältig:
Pflegepersonal nach einem Bandscheibenvorfall
Angestellter im öffentlichen Dienst nach einem Treppensturz
Bürokauffrau nach einer Depression
Sprechstundenhilfe nach einem Burn-Out

Es ist kein Einzelfall: Nach mehreren Bandscheibenvorfällen macht der Rücken die tägliche Belastung einfach nicht mehr mit. Jede Bewegung wird zu Qual und der Job ist einfach nicht mehr machbar. Auch Bauarbeiter, Maurer und Maler sind stärker gefährdet.

Heutzutage sind aber bereits über 30 Prozent der Berufsunfähigkeiten psychische Krankheiten wie Burnout oder Depressionen. Damit sind sie der häufigste Grund für Berufsunfähigkeiten.
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt – grob überschlagen – nur etwa die Hälfte des Nettoeinkommens.

Dies reicht in den wenigsten Fällen zur finanziellen Absicherung.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die beste Möglichkeit, Ihren Lebensstandard zu halten und sich finanziell abzusichern.

Unterschiede Berufsunfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit:

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Berufsunfähigkeit: Der Erkrankte ist nicht mehr in der Lage, den von ihm erlernten Beruf auszuüben. Damit ist er aber noch generell arbeitsfähig und somit nicht erwerbsunfähig. Die Berufsunfähigkeit bezieht sich nur auf den letzten ausgeübten Beruf.
Erwerbsunfähigkeit: Gegenüber der Berufsunfähigkeit ist der Erkrankte überhaupt nicht mehr erwerbsfähig. Die Erwerbsunfähigkeit bezieht sich unabhängig vom Beruf auf die generelle Erwerbsfähigkeit.
Arbeitsunfähigkeit: Arbeitsunfähigkeit bedeutet schlicht, dass der Erkrankte nicht arbeiten kann. Dies kann auch auf einen Tag beschränkt sein, zum Beispiel bei Rückenschmerzen. – Dies ist schlichtweg die „normale“ Krankschreibung

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

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Der Grund der Erwerbsunfähigkeit ist bei der Berufsunfähigkeitsversicherung generell egal.

Dramatische Unterschiede gibt es hingegen bei den unterschiedlichen Berufsgruppen:
Ein Bauarbeiter zahlt mehr als viermal so viel in die Versicherung ein, wie ein Angestellter am Schreibtisch. Die Beiträge können sich zwischen 60,-€ und 240,-€ im Monat belaufen – je nach Beruf.
Die Prämien variieren je nach der persönlichen Lebenslage stark. Alter, Beruf, Laufzeit, Absicherungshöhe, Ausbildung und Raucher oder Nichtraucher – dies alles beeinflusst die Höhe der monatlichen Zahlung.

Vergleichen Sie daher unbedingt die Tarife in unserem Tarifrechner oder kontaktieren Sie uns.

Was leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung?

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Der Erkrankte erhält von der Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente, wenn er den zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne die Erkrankung ausgeübt worden wäre, nicht dauerhaft weiter ausüben kann. Kann ein Arbeitnehmer noch täglich mehr als drei Stunden arbeiten kann, erhält keine Erwerbsminderungsrente. Auch ist die Tätigkeit egal, so kann ein erkrankter Buchhalter immer noch als Pförtner eingesetzt werden und erhält somit keine staatliche Unterstützung.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist an den letzten ausgeübten Beruf gekoppelt.

Ob ein Unfall oder eine Krankheit Ursache für die Berufsunfähigkeit ist, ist nicht ausschlaggebend.

Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

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Die staatliche Absicherung für Menschen, die nicht mehr voll erwerbsfähig sind, reicht nur selten für den Lebensunterhalt aus. Die Erwerbsminderungsrente liegt durchschnittlich nur bei 716,-€ im Monat.

Besonders wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für diese Gruppen:

  • Erwerbstätige, die nicht auf ihr Einkommen verzichten können.
  • Selbstständige, da sie nur selten gesetzlich rentenversichert sind.
  • Berufsanfänger, da sich junge Menschen mit guter Gesundheit günstig versichern können.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die beste Möglichkeit, Ihren Lebensstandard zu halten und sich finanziell abzusichern, da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht. Aufgrund der vielen persönlichen Faktoren, die die Beitragshöhe beeinflussen, sollte man unbedingt gut vergleichen und sich beraten lassen!

Vorgehen bei Berufsunfähigkeit:

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Sind Sie berufsunfähig, müssen Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Parallel dazu müssen Sie den Versicherer Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.

Die Berufsunfähigkeit muss von einem Arzt attestiert werden. Dieser gibt auch an, in welchem Maße die Erwerbsminderung vorliegt. Ab einer Minderung Ihrer Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent haben Sie Anspruch auf gesetzliche Unterstützung in Form einer Erwerbsminderungsrente.

Diese Begriffe sollten Sie unbedingt kennen:

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  • Gesundheitsprüfung: Vor dem Abschluss der Versicherung muss eine Gesundheitsprüfung ausgefüllt werden. Dieser sollte unbedingt wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Der Versicherer kann Einsicht nehmen und im Falle des Falls die Zahlung verweigern.
  • Dynamisierung: Alternative zu einer festen Rentensumme ist die Dynamisierung. Dabei zahlt man nach und nach steigende Beiträge und erhöht so die potentielle Rente. So können Sie auf zukünftige Ereignisse wie Hochzeit oder Geburt eines Kindes reagieren.

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