Bin ich ein Kandidat?

Bausparen – Bin ich ein Kandidat?

 

  1. Der typische Bausparer hat den Traum vom Eigenheim und möchte eine zinsgünstige Finanzierung von der Bausparkasse bekommen. Die Konditionen sind meist besser als bei der Hausbank. Das gleiche gilt auch für Wohnriester.
  2. Außerdem ist Bausparen interessant für diejenigen, die mehr Zinsen für ihr Sparguthaben bekommen wollen als bei der Bank (Renditesparer).
  3. Als sichere und attraktive Sparform, um für Kinder oder Enkel Geld an zu sparen.
  4. Als Anlage für Vermögenswirksame Leistungen (VL/VWL)

Bausparen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe und Beiträge verändern

Bausparen – Kann ich Bausparsumme und Beiträge nachträglich verändern?

Beim Verändern der Bausparsumme und der Beiträge gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten:

Beitragsanpassung

Der Mindestbeitrag ist meistens festgelegt. Je nach Bausparkasse kann man auch mehr einzahlen oder Sonderzuzahlungen leisten.

Das Aussetzen oder pausieren ist nach Rücksprache mit der Bausparkasse meistens problemlos möglich.

Für das Bauspardarlehen wird die monatliche Zahlungsrate fest vereinbart. Sondertilgungen sind jederzeit möglich.

Bausparsumme

Die Bausparsumme zu erhöhen oder abzusenken ist möglich, auch ohne Angabe von Gründen.

Beim Erhöhen fällt auf den Erhöhungsbetrag eine neue Abschlussgebühr an.

Beim Absenken wird der Vertrag in der Regel in zwei Verträge geteilt, der eine so wie man ihn braucht und der andere die Restsumme. Die Bausparkasse macht das, um Kunden länger zu binden und die Differenz als neuen Vertrag weiter zu führen. Schließlich hat der Sparer ja auch die Abschlussgebühren bezahlt.

 

 

Bausparen-Nachteile

Bausparen – Nachteile

Nachteile des Bausparen sind

  1. Bausparen eignet sich nicht für Sparvorhaben unter zwei Jahren. Auch als Renditesparer sollten mindestens 7 Jahre kalkuliert werden.
  2. Manche Bausparkassen verlangen Kontoführungsgebühren. Außerdem verrechnen die Bausparkassen die Abschlussgebühren am Anfang. So lohnen sich Verträge erst richtig nach 5 Jahren Laufzeit.

 

 

Bausparen Nachteile

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps bei Finanzierungen

Bausparen – Tipps bei Finanzierungen

Risikolebensversicherungen werden teurer, je länger sie laufen sollen. Warum? Weil das Risiko zu sterben (bspw. an Herzinfarkt) mit steigendem Alter auch steigt. Man sollte also darauf achten, dass die Risikolebensversicherung und die Finanzierung aufeinander abgestimmt sind, so lassen sich teuer Prämien vermeiden.

Sondertilgungen bei der Bausparkasse nicht ausspielen, sondern lieber beim Bankkredit! Da Bankkredite meist teurer sind als Bausparkredite und die Zinsen im Gegensatz zu Bausparen bei der Bank alle paar Jahre neu verhandelt werden, lieber das Bankdarlehen sondertilgen und Zinsen an der richtigen Stelle sparen!

 

Bausparen – Wie funktioniert das?

Bausparen – Wie funktioniert das?

Bausparen funktioniert nach einem einfachen Prinzip, dass schon einige 100 Jahre alt ist. In einer Bausparkasse „treffen“ Leute zusammen, die ein gemeinsames Ziel haben: Sparen.

 

 

Meistens für eine eigene Immobilie. Wenn also zum Beispiel tausend Leute zusammen jeden Monat 100 EUR sparen, kommen direkt mal 100.000 EUR zusammen.

So kann also schon im ersten Monat einer der Sparer einen Kredit über 100.000 EUR bekommen und zahlt einfach seine 100 EUR monatlichen Beitrag weiter.

Dann kann im nächsten der zweite Sparer einen Kreditbekommen und so weiter.

Die Bausparidee ist also sehr einfach und funktioniert gerade deswegen so gut und erfolgreich für alle Beteiligten.

 

Bausparen – steuerlichen Aspekte

Bausparen – Welche steuerlichen Aspekte sind zu beachten?

Beim Bausparen kommt wie immer ein das man berücksichtigen muss, die Steuer:

Was für eine Steuer?

Bausparen unterscheidet sich diesbezüglich nicht von anderen banktechnischen Produkten. Auf Zinsen muss man grundsätzlich immer Abgeltungssteuer bezahlen. So auch auf die Zinsen, die man für das Bausparguthaben bekommt. Je nachdem ob man Kirchensteuerpflichtig ist noch die Kirchensteuer und den Solidaritätszuschlag.

Wieviel Steuern?

Die Abgeltungssteuer beträgt aktuell 25 % auf den jeweiligen Zinsbetrag. Dazu kommen die Kirchensteuer je nach Bundesland und Steuerpflicht (meistens 9%), berechnet auf die Abgeltungssteuer und nochmal 5,5% Solidaritätszuschlag, auch gerechnet auf die Abgeltungssteuer.

Umgehung?

Vergessen sollte man also nicht, einen Freistellungsauftrag für die Zinsen bei der Bausparkasse zu stellen und die Jahreszinsbescheinigung der Bausparkasse in der Steuererklärung bei Finanzamt mit einzureichen.

Tipp

Für Kinder und Rentner, die über etwas größeres Vermögen verfügen, lohnt sich oft beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu beantragen. Damit wird man für drei Jahre von der Abgeltungssteuer insgesamt freigestellt.

 

 

Bausparen – Besonderheiten und Typen

Bausparen – Welche Besonderheiten gibt es zu berücksichtigen?

Je nach Tarif gibt es wichtige Besonderheiten beim Bausparen zu berücksichtigen:

Erklärung

Es gibt eigentlich drei Arten von Tarifen bei Bausparkassen,

Renditetarife, Finanzierungtarife und Mischtarife (Optionstarife).

Renditetarife haben einen hohen Guthabenzins und/oder Bonus, dafür muss man falls man den Kredit der Bausparkasse auch haben will, auch hohe Kreditzinsen zahlen.

Finanzierungstarife haben niedrige Guthabenzinsen und niedrige Finanzierungszinsen.

Optionstarife liegen genau dazwischen, für unentschlossene.

Tipp

Ein Optionstarif ist nicht schlecht. Wenn man unentschlossen ist bietet er sich sogar an, da man meistens innerhalb einer Bausparkasse auch den Tarif wechseln kann und dann einfach von der Bausparkasse nach dem Wechsel so getan wird, als ob man von Anfang an den Wunschtarif hatte. Es ist dann also eher wichtig, sich eine Bausparkasse auszusuchen die auch lukrative Rendite- und Finanzierungstarife anbietet.

Übersicht

Bausparen Sparertypen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bausparen – Gebühren,Begriffe,Glossar

Bausparen – Gebühren,Begriffe,Glossar

Die wichtigesten Begriffe und Gebühren rund ums Thema Bausparen:

 

 

Bausparsumme

Die Bausparsumme ist der Betrag, über den ein Bausparvertrag abgeschlossen wird. Sie ist die Höchstgrenze, bspw. 30.000 EUR und setzt sich zusammen aus dem Bausparguthaben und dem Bausparkredit (s.u.)

Bausparguthaben

Das Bausparguthaben ist der Teil des Bausparvertrags, der vom Sparer selbst eingezahlt wird und auf den es Guthabenzinsen gibt.

Bausparkredit

Der Bausparkredit ist der Teil des Bausparvertrags oder der Bausparsumme, den man als Zinsgünstiges Darlehen von der Bausparkasse ausgezahlt und in Raten (mit jederzeitigem Sondertilgungsrecht) zurückzahlt.

Zuteilung

Die Zuteilung (Auszahlmöglichkeit des Guthaben und/oder Bauspardarlehen) des Bausparvertrag erfolgt dann, wenn eine von der Bausparkasse festgelegte Kombination aus Mindestsparzeit, Erreichung eines Mindestguthaben in Prozent der Bausparsumme und eine Ausreichende Bewertungszahl erreicht ist. Die Bewertungszahl gibt dann an, ob ein Bausparvertrag ausgezahlt werden kann. Die Zuteilung variiert damit je nach Bausparkasse, Tarif und Besparung. Manche Bausparverträge können schon innerhalb von 12 Monaten zugeteilt werden, manche erst nach Jahrzehnten. Man kann sich dann entweder nur das Guthaben oder das Bausparguthaben und den Bausparkredit auszahlen lassen.

Mindestlaufzeit

Die Mindestlaufzeit oder Mindestsparzeit ist der Zeitraum, der zwischen Abschluss und dem frühst möglichen Zuteilungstermin eines Bausparvertrages liegen muss. Die Erreichung des Termins ist abhängig von den Zuteilungskriterien. Die erhalten kann man unter anderem in den jeweiligen Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) Ihres Bauspartarifs nachlesen.

Bewertungszahl

Die Bewertungszahl ergibt sich aus der bei jeder Bausparkasse und jedem Tarif unteschiedlichen Formel für die Berechnung der Zuteilung. In die Berechnung der Bewertungszahl fließen die Sparraten, die Zinsen und Prämien sowie Vertragsdauer und Bausparsumme gegebenenfalls mit ein. Mit dem Erreichen einer bestimmten Bewertungszahl kann der Bausparvertrag ausgezahlt werden.

Kurzum: Je mehr Geld in Ihrem Bausparvertrag ist, desto schneller erfolgt die Zuteilung. Bei Sofortauffüllung auf 50 % erfolgt die schnellstmögliche Zuteilung nach der Mindestsparzeit.

Gebühren bei Bausparverträgen:

Grundsätzlich gibt es sechs Arten von Gebühren für Bausparverträge:

Die Abschlussgebühr: Sie beträgt zwischen 1 und 1,6 % auf die Bausparsumme uns wird Ihrem Bausparvertrag „ins Minus“ gestellt. Damit will die Bausparkasse die Ernsthaftigkeit Ihrer Absicht sicherstellen.

Kontoführungsgebühr: Manche Bausparkassen verlangen eine jährliche Kontoführungsgebühr zwischen 5 und 15 EUR, bei den meisten sind es 9 EUR.

Die Darlehensgebühr; sie wird meistens bei Zuteilung des Darlehens fällig und variiert je nach Bausparkasse und Tarif.

Kundenzeitschrift. Bei manchen Bausparkassen erhalten Sie eine kostenpflichtige Kundenzeitschrift, diese kann direkt mit Antragstellung abbestellt werden.

Sonstige Vertragsänderungsgebühren, selten aber möglich zum Beispiel bei Tarifwechsel

Mindestguthaben

Bausparverträge werden erst dann zugeteilt, wenn das Mindestguthaben erreicht ist. Die Höhe des Mindestguthabens liegt zwischen 30 % und 50 % der Bausparsumme, je nach Bauspartarif. Oft gibt es die Möglichkeit, die höhe des Mindestguthaben während der Laufzeit zu verändern.

 

 

 

Bausparen für Darlehen

Bausparen für Finanzierungstarife Vergleich Hier finden Sie die bestern Bauspartarife für Bau, Kauf oder Sanierungen. Bausparverträge mit denen man zu einem späteren Zeitpunkt eine Immobilie kaufen, bauen oder sanieren will haben einen niedrigen Guthabenzins, dafür allerdings auch attraktiv niedrige Darlehenszinsen. Und sie sind im Gegensatz zu Bankdarlehen planungssicher bis zum Ablauf, denn bei Bausparen ändern […]

Bausparen Rendite/VL

Bausparen für Rendite Vergleich

Hier sind Sie richtig, wenn Sie einen Bausparvertrag mit hohen Guthabenszinsen als Rendite suchen. Hohe Sicherheit und attraktive Bonuszinsen machen Bausparverträge für Vermögenswirksame Leistungen (VL) oder die Anlage für Kind und Enkel interessant. Diese Bausparverträge sind dazu da, nach Ablauf der Sparzeit einfach ausbezahlt zu werden. Um zu erfahren, welcher Tarif für Sie am lukrativsten ist, machen Sie hier den Vergleich.Download Ratgeber Bausparen

zum Vergleichsrechner

Wir empfehlen Ihnen, uns anzurufen, um sich ein persönliches Angebot von uns zusammenstellen zu lassen – dann kann nichts schiefgehen! Am besten mit Online-Beratung, dann kaufen Sie keine Katze im Sack, sondern genau den Tarif, der für Sie am besten geeignet ist. 0721 933 97 00 – oder Anfrage stellenWeitere Informationen zum Thema Bausparen

 

Grundidee des Bausparens

Erst 1885 wurde in Deutschland das eingeführt, was es in Großbritannien schon seit einigen Jahrzehnten gab, das Bausparprinzip: Ein gemeinschaftliches Sparen für ein gemeinsames Ziel, die eigene Immobilie. Gegründet wurde die erste Bausparkasse in Deutschland vom Pastor Friedrich von Bodelschwingh.

Vereinfach lautet das Prinzip des Bausparen wie folgt: jeder einzelne möchte eine eigene Immobilie, könnte sich diesen Wunsch aber erst nach Jahrzehnten erfüllen. Wenn sich nun alle die ein Eigenheim haben möchten zusammenschließen und gemeinsam  das Geld auf ein Konto legen, kommt bald genug Geld für die erste Immobilie zusammen. Der erste kann also sehr schnell eine Immobilie bauen oder kaufen. Er bekommt von der Gemeinschaft ein Zinsgünstiges Bauspardarlehen und zahlt somit auch weiter ein. Dann kann nach kurzer Zeit der Nächste bauen und so weiter und so fort.

Ein Bausparvertrag besteht immer aus zwei Teilen bzw. Phasen. Die erste Phase ist die Sparphase. Meist muss man 40% der Bausparsumme selbst ersparen, damit man die anderen 60% als Bauspardarlehen bekommt. Man hat schließlich bewiesen, dass an selbst etwas sparen und Raten zahlen kann.

Besonders nach dem zweiten Weltkrieg in den Zeiten des Wiederaufbaus bestand ein sehr hohes Interesse an Bausparen. So folgte 1972 das  Bausparkassengesetz, mit dem die Tätigkeit der Bausparkassen und der Schutz der Bausparer einen festen Rahmen erhalten.

Auch heute ist Bausparen so interessant wie eh und je: Für die einen die Vermögenswirksame Leistungen (VL / VWL) anlegen möchten und kein Darlehen, sondern eine gute Rendite haben möchten, gibt es Renditebauspartarife. Für die Anderen, die sich eine Immobilie oder Eigenheim zulegen wollen, gibt es hervorragend niedrige Darlehenszinsen. Denn eins bietet Bausparen als großen Vorteil gegenüber Bankdarlehen: Planungssicherheit und feste Zinsen bis zum Schluss sowie jederzeitige Sondertilgungsmöglichkeiten. Einen Renditeschub gibt es meist durch die gesetzlichen Förderungen für Bausparen; die Wohnungsbauprämie (WOP), Arbeitnehmersparzulage für VL/VWL. Die Förderung ist natürlich an gewisse Bedingungen geknüpft. Wie diese für das Bausparen aussehen, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.
Um einen geeigneten Tarif für sich zu finden, stellen wir Ihnen natürlich gerne unseren Bausparrechner für Vergleiche der Bausparkassen zur Verfügung. Unser Bausparvergleich berücksichtigt derzeit Rendite Bauspartarife für die Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen. Für Bausparverträge mit dem Ziel einer Immobilie sprechen Sie uns bitte persönlich an.
Die Vorteile auf einen Blick:

  • Rendite Bauspartarife für Anleger von VL /VWL
  • Attraktive Prämien (Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage)
  • Zinssicherheit während der Laufzeit

Weitere interessante Vergleiche:

Ein Angebot von Der Fairsicherungsladen GmbH unabhängige Versicherungsmakler – Karlstr.68 – 76137 Karlsruhe

Bausparen vergleich Rendite rechner