Rechtsschutz Grundlagen

Rechtsschutz Grundlagen

Rechtsschutzversicherungen, Informationen und Vergleiche. Die Rechtsschutzversicherung gliedert sich im Wesentlichen in fünf Bausteine die wichtig sind, um überhaupt nachvollziehen zu können, wie eine Rechtsschutzversicherung funktioniert.versicherungen-sparvergleich.de

  • Privatrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Wohn-/Mietrechtsschutz (als Eigentümer oder Mieter, nicht als Vermieter)
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Spezialstrafrechtsschutz.

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Der Privatrechtsschutz umfasst die Streitigkeiten die in Zusammenhang mit Privatrecht anfallen, d.h. mit anderen Personen oder Behörden.

Der Berufsrechtsschutz umfasst Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber, beispielsweise wegen Kündigung, fehlenden Gehältern, Arbeitszeiten, Überstunden etc. .

Der Wohn-/Mietrechtsschutz schützt einen als Mieter gegenüber Streit mit Nachbarn oder dem Vermieter, als Eigentümer einer Immobilie bei Streit mit Nachbarn, Wohnungseigentümergemeinschaften und Ämtern. Das Vermieterrisiko bzw. den Vermieterrechtsschutz muss man separat versichern, dazu gibt es eigene Tarife.

Der Verkehrsrechtsschutz schütz bei Streitigkeiten aus der Teilnahme am Verkehr, egal als ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer. Zum Beispiel  nach einem Unfall mit Gutachterkosten, zur Durchsetzung von Schadenersatz oder in der Korrespondenz mit Behörden.

Der Spezialstrafrechtsschutz ist der am meisten vernachlässigte Bereich, in dem aber andererseits die höchsten Kosten auftreten können. Sobald der Vorwurf oder Prozess einer Straftat im Raum steht, zum Beispiel wegen Verletzung einer Person oder vom Persönlichkeitsrechten (auch der Vorwurf!) schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein. In diesem Bereich unterliegen Anwälte nicht der Gebührenordnung für Rechtsanwälte, sondern können Honorare frei vereinbaren, meist 200 EUR aufwärts pro Stunde.

Die Bausteine kann man in Rechtsschutztarifen meistens frei kombinieren.

Rechtsschutztarife gibt es für Single, Single mit Kind und Familien (auch Partnerschaften).

Außerdem gibt es verschiedene Formen von Selbstbehalten. Selbstbehalte sind der Teil bei einem Vorgang, den man selbst bezahlen muss. Es gibt Tarife mit keinem Selbstbehalt, 150 EUR, 300 EUR und 500 EUR Selbstbehalt. Nach unserer Einschätzung sollte man nicht über 300 EUR Selbstbehalt vereinbaren. Andererseits vergünstigt ein Selbstbehalt die Jahresprämie der Versicherung. Eine Sonderform sind Tarife mit variablem Selbstbehalt 300/150, d.h. 300 EUR wenn man sich einen Anwalt selbst sucht, 150 EUR wenn man einen von der Versicherung vorgeschlagenen Fachanwalt wählt. Für beides gibt es Pro und Contra.

Vorsicht: Es gibt auch sehr günstige, um nicht zu sagen billige Tarife in der Rechtsschutzversicherung, die manche Anbieter haben. D.h. bei Privatrechtsschutz Jahresprämien unter 190 EUR. Es handelt sich dabei meistens um reinen Gerichtsrechtsschutz. D.h. anwaltliche Hilfe vor einem Gerichtsprozess oder Einigungen, die in den meisten aller Fälle außergerichtlich erzielt werden können, werden nicht bezahlt!!!

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Rechtsschutzversicherung eine Hotline für Rechtsfragen und Informationen hat, die nicht auf den Selbstbehalt mit angerechnet werden.

Bei Fragen zur Rechtsschutzversicherung kontaktieren Sie uns gerne 0721 358 369 oder mit Ihrer Anfrage.