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Unfallversicherung

Risiko und Gruppen

Unfallversicherung – Risiko und Gefahrengruppen

In der privaten Unfallversicherung werden die Berufsgruppen in zwei Gefahrengruppen eingeteilt, da die jeweiligen Berufe ein unterschiedliches Unfallrisiko mit sich bringen. So ist ein Dachdecker mehr gefährdet, vom Dach zu stürzen als ein Bankkaufmann gefährdet ist, dass ihm in der Bank ein Unfall wieder fährt. Die eine Gruppe gilt für Menschen, die kaufmännisch oder verwaltend tätig sind und die andere Gruppe gilt für handwerkliche oder körperlich tätige Leute.

Wie hoch soll die Versicherungssumme sein?
Generell ist es empfehlenswert, wenn die Summe so hoch ist wie ein dreifaches Jahreseinkommen. Natürlich kann sich der Bedarf individuell errechnen und in etwa abgewogen werden. Die Unfallversicherung kann dynamisch abgeschlossen werden, so dass die Versicherungssumme jährlich etwas ansteigt, um dem wachsenden Lebensstandard zu entsprechen.

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Unfallversicherung der AachenMünchener bzw. Deutschen Vermögensberatung oft falsch berechnet

Unfallversicherung der AachenMünchener bzw. Deutschen Vermögensberatung oft falsch berechnet

Unfallversicherungen der „Deutsche Vermögensberatung“ beziehungsweise AachenMünchener Unfallversicherung sind von Vertretern der Deutsche Vermögensberatung oft falsch berechnet.

Hintergrund ist das die Grundsumme in diesen Verträgen meistens mit 40.000 € und 1000-facher Progression gerechnet wird, wie wir in der Beratung festgestellt haben.

Diese Kombination ist meist nicht sinnvoll.

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Grundsumme und Invalidität

Die Grundsumme ist im Grunde der Betrag, mit der der Körper eines Versicherten bemessen wird. Wenn ihn ein Unfallereignis eintritt (ein plötzlich und unvorhergesehen eintreten des Ereignis mit körperlicher Schädigung die länger als ein Jahr andauert), entsteht eine Invalidität.

Der Versicherer schaut dann in eine Liste die sogenannte Gliedertaxe, mit wie viel Prozent die Grundsumme dieses Körperteils (das fehlt oder nicht mehr funktionsfähig ist), wert ist.

Eine Hand zum Beispiel ist zwischen zehn und 15 % wert. Ein Arm bis zum Ellbogen ungefähr 20-35 %, je nach Versicherung.

Ein Beispiel

In diesem Fall würde also der Kunde sagen wir 30 % von 40.000 € bekommen. Denn die Progression, als Steigerungsfaktor, greift meistens erst ab einer Invalidität von 50 % und geht dann in Stufen hoch bis zu maximal 1000 % von der Grundsumme, in unserem Beispiel also 10 × 40.000 € gleich 400.000 € bei einer Vollinvalidität.

Es gehört also daher bei der Unfallversicherung lieber eine hohe Grundsumme versichert zum Beispiel 100.000 – 150.000 € mit einer niedrigen Progression von 250-350 %, damit sowohl bei hohen Invalidität und auch bei niedrigen Invalidität in vernünftige Beträge an den Kunden ausgezahlt werden, mit denen er etwas anfangen kann.

Versicherungsmakler gelingt es dadurch sehr häufig, den Versicherungsschutz in der Unfallversicherung richtig umzustellen und die Prämie für den Kunden dabei gleich oder nur sehr geringfügig höher zu belassen.

Unser Tipp: Prüfen!

Kunden der Aachen Münchener beziehungsweise Deutsche Vermögensberatung sollten daher dringend Ihre Unfallversicherung prüfen, denn häufig ist die Grundsumme viel zu niedrig angesetzt und die Progression im Gegenzug viel zu hoch.

Bei der Progression muss außerdem berücksichtigt werden, dass die Progression nicht gleichmäßig steigt und verschiedene Invaliditätsstufen miteinander aufaddiert werden.

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Details zur Progression

Das bedeutet im Klartext zu unserem Beispiel oben ist eine Hand 10 % wert wenn sie nicht mehr funktionsfähig ist. Sollte der Versicherte als Folge eines Unfalls zum Beispiel gleichzeitig ein Bein nicht mehr funktionsfähig haben und ein Bein 50 % wert sein, kommt dieser Kunde auf eine Invalidität von insgesamt 60 %.

Das heißt bezogen auf die Grundsumme von 100.000 bekommt der Kunde für die ersten 50 % auch nur 50.000 €. Die restlichen 10 % Invalidität werden bereits mit dem Erhöhungsfaktor der Progression von ungefähr 1,5 gerechnet d.h. für die 10 % die über 50.000 € beziehungsweise 50 % hinausgehende Invalidität, erhält unser Kunde bereits 65.000 € ausbezahlt.

Die Progression ist also lediglich ein Steigerungssatz der bei hohen Invalidität greift, und nicht bei niedrigen.

Ein Grund mehr die Grundsumme in vernünftigen Maß hoch anzusetzen. Finanztest beziehungsweise Stiftung Warentest empfiehlt das zwei bis dreifache Jahreseinkommen bei Erwachsenen als Grundsumme, für Kinder und junge Erwachsene mindestens 50.000 € als Grundsumme.

Weitere Informationen zum Thema Bausparen

Schlagworte: Unfallversicherung, Grundsumme, AachenMünchener, Deutsche Vermögensberatung

Flugunfallversicherung – Piloten, Gleitschirm, Paragleiter und Drachenflieger

Flugunfallversicherung – Piloten, Gleitschirm, Paragleiter und Drachenflieger

Unfallversicherungen mit Versicherungsschutz für Piloten, Gleitschirmflieger, Paragleiter und Drachenflieger – Beim Fairsicherungsladen. Die Unfallabsicherung für den Flugsport ist wichtig und die Gefahr höher als zu Lande, denn immerhin bewegt man sich dreidimensional und nicht nur zweidimelsional. Obwohl Flugsport rein statistisch durchaus als sicher Sportart gelten kann, kann es trotz guter Ausbildung und Techniek bei Unwettern oder Landungen zu Unfällen kommen. Der Versicherungsschutz über eine Unfallversicherung ist also durchaus sinnvoll, da auch bleibende köperliche Schäden als Folge verbleiben können oder auch einbußen der Lebensqulität.

Versicherungen vergleichen und sparenDennoch ist bei (bestehenden) Unfallversicherungen Vorsicht geboten: Die meisten Unfallversicherung bieten überhaupt keinen Schutz für Luftsportarten. Diese sind sogar zu 99% aller Fälle ausgeschlossen. Wenn Sie bereits eine Unfallversicherung haben, prüfen Sie im jeden Fall den §4 der AUB auf Ausschlüsse.

Haben Sie Fragen oder Wünschen Sie ein Angebot? Dann kontaktieren Sie uns 0721 358 369 oder mit Ihrer Anfrage. Wir helfen ihnen gerne weiter.


Nach unserer Kenntnis gibt es nur zwei Versicherer auf dem deutschen Markt, bei denen Versicherungsschutz möglich ist:

„1. Es besteht Versicherungsschutz für Unfälle der versicherten Person als
• Flugzeugführer,
• sonstiges Besatzungsmitglied,
• Luftsportgeräteführer,
• Fluggast eines Luftfahrzeugs in Ausübung eines Berufs.

2. Kein Versicherungsschutz besteht für Unfälle der versicherten Person bei der Benutzung von Raumfahrzeugen.“

Diese Definition schließt also sowohl Segelflieger als auch sonstige Piloten, Gleitschirmflieger, Paragleiter und Drachenflieger mit ein.

Haben Sie Fragen oder Wünschen Sie ein Angebot? Dann kontaktieren Sie uns 0721 358 369 oder mit Ihrer Anfrage. Wir helfen ihnen gerne weiter.




In der Wahl, wie hoch Sie sich absichern möchten, sind Sie völlig frei: Die Unfallversicherung hat folgende Basisbausteine:

  • Invaliditätsleistung/ Grundsumme (Die Bemessungsgrundlage einer Leistung, quasi der der „Wert“ Ihres Körpers. Laut Finanztest sind 100.000 EUR bei einem erwachsenen mindestens empfehlenswert.)
  • Progression (Steigerungsfaktor der Invaliditätssumme je nach Schwere der Beeinträchtigung, empfohlen sind zwischen 225% und 350%)
  • Todesfallleistung
  • Bergungskosten

Unfallversicherung allgemein

Grundsätzlich bieten private Unfallversicherungen 24 Stunden – 7 Tage – weltweit Versicherungsschutz für die versicherte Person. Die Versicherungsprämie richtet sich nach Alter, Beruf und Hobbies. In der Regel haben Unfallversicherungen eine Laufzeit von einem oder drei Jahren und verlängern sich um ein weiteres Jahr, wenn man die dreimonatige Kündigungsfrist nicht nutzen möchte.

In der Regel hat man die Möglichkeit, eine Invaliditätsgrundsumme anzugeben für Erwachsene wird mindestens eine Summe von 100.000 EUR empfohlen, laut Finanztest das 2-3 fache Jahresbruttoeinkommen. Diese wird dann noch mit einem Faktor (Progression) unterlegt, sodass bei einer 100%igen Invalidität je nach Wunsch das 2,3 fache, 3,5 fache oder auch 5 fache der Grundsumme ausbezahlt wird.

Wichtig für eine Invalidität (dauerhafte köperliche Einschränkung eines oder mehrerer Körerteile) ist der Grad der Einschränkung dieser wird dann mindestens auf die Grundsumme oder bei Progressionen auch mit Erhöhungen gerechnet.

ServiceHier erfahren Sie mehr allgemeines in unserem Versicherungsratgeber Unfallversicherung.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich einen generellen Eindruck (ohne Einschluss von Luftsport/Flugsport) zu verschaffen, in unserem Vergleichsrechner für Unfallversicherungen.

Ein Unfall ist per Definition ein plötzlich und unvorhergesehen auf den Körper einwirkendes Ereignis mit körperlicher Folgeschädigung. Dazu können auch Verletzungen aufgrund erhöhter Kraftanstrengung gehören.

Die Unfallversicherung soll durch eine (steuerfreie) Geldauszahlung sicherstellen, dass Sie im Fall der Fälle eventuell notwenige Hilfen kaufen oder auch einfach Ihren Lebensstandard fortsetzen können.

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